Datenbasis

Die Datenbank enthält Resistenzdaten ab dem Jahr 2008. Sie wird einmal jährlich aktualisiert. Die Veröffentlichung erfolgt zur Jahresmitte; der Stichtag kann variieren.

Die Rohdaten, die von den teilnehmenden Labore kontinuierlich übermittelt werden, werden in einem mehrstufigen Prozess validiert und gefiltert:

  • Nach Ablauf eines Kalenderjahres erhalten die Teilnehmer ein Feedback zu den von ihnen übermittelten Daten zur Prüfung – nur Daten, die von den Laboren als vollständig und korrekt frei gegeben wurden, werden in die ARS-Datenbank aufgenommen, die den hier abrufbaren Statistiken zu Grunde liegt.
  • Im nächsten Schritt wird auf Ebene der Krankenhäuser (nicht Arztpraxen), für die Resistenzdaten übermittelt wurden, geprüft, ob diese Daten das Krankenhaus komplett abbilden. Häufig bearbeiten Labore sporadische Einsendungen oder Spezialuntersuchungen von Krankenhäusern – Daten aus solchen Anforderungen werden ausgeschlossen, um etwaige Verzerrungen zu eliminieren.

Der Datenstand, der aus diesen Validierungsprozessen resultiert, bleibt dann bis zum Stichtag des Folgejahres unverändert. Der Datenstand für zurückliegende Jahre kann sich bei der nächsten Aktualisierung ändern, wenn Labore neu an ARS teilnehmen und retrospektiv Resistenzdaten zur Verfügung stellen (z.B. kann ein Labor, das 2013 bei ARS einsteigt, rückwirkend Daten für das Jahr 2012 übermitteln, die dann in den bestehenden Datenpool eingehen). Grafik datenbasis-public.gif aktualisiert

Datenbasisänderungen bei Aktualisierung der ARS-Daten Datenbasisänderungen bei Aktualisierung der ARS-Daten Quelle: © Robert Koch-Institut

Eine Übersicht über die Entwicklung der Teilnahme an ARS finden Sie hier:

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